Hinweis: Diese Seite (epd24.io) ist ein privates redaktionelles Angebot der Zurynski, Oezdogan & Co GmbH zu Aufbau und Verifizierung von Umweltproduktdeklarationen (EPD) und keine amtliche oder zertifizierende Stelle; sie ersetzt keine Programmanweisung eines EPD-Programmbetreibers. Die Betreiberin vertreibt außerdem die Wärmedämmbeschichtung PSCoat über powersmartcoat.de.

Wie eine Umweltproduktdeklaration entsteht und geprüft wird

EPD-Grundlagen: Aufbau einer Umweltproduktdeklaration, Verifizierung und der PCR-Prozess erklärt.

Eine EPD (Environmental Product Declaration) ist kein Werbeversprechen, sondern ein normiertes Datenblatt nach EN 15804: feste Module, feste Bezugsgröße, unabhängige Prüfung vor der Veröffentlichung. Diese Themenseite ordnet ein, wie eine EPD aufgebaut ist, wie die zugrunde liegenden Produktkategorieregeln (PCR) entstehen und wie eine Deklaration Schritt für Schritt verifiziert wird.

Module A bis D

Herstellung, Errichtung, Nutzung und Entsorgung sind in feste Lebenszyklusmodule gegliedert – Modul D steht bewusst außerhalb der Systemgrenze.

PCR sichert Vergleichbarkeit

Erst eine gemeinsame Produktkategorieregel erzwingt dieselbe Einheit, dieselben Szenarien und Abschneidekriterien für alle Deklarationen einer Produktgruppe.

Unabhängige Drittprüfung

Eine EPD wird erst veröffentlicht, wenn eine von der Erstellung unabhängige Person die Angaben gegen PCR und EN 15804 geprüft hat.

Der PCR-Prozess in drei Schritten

Zunächst wird eine Produktkategorie definiert und ein Fachgremium aus Sachkundigen der Ökobilanzierung sowie Marktvertreterinnen und -vertretern gebildet. Der Entwurf der Produktkategorieregel wird anschließend öffentlich angekündigt.

Den vollständigen PCR-Prozess im Artikel nachlesen

A1–A3 Herstellung A4–A5 Errichtung B1–B7 Nutzung C1–C4 Entsorgung D außerhalb Grenze Deklarierte Einheit, z. B. 1 kg oder 1 m² „wie hergestellt"

Wie eine EPD aufgebaut ist: Module, Systemgrenzen und die deklarierte Einheit

Eine EPD ist kein Fließtext, sondern ein normiertes Datenschema: Jede Angabe steht an einer festgelegten Stelle, bezieht sich auf eine festgelegte Einheit und ordnet sich einem festgelegten Lebenszyklusmodul zu. Wer EPD-Daten in eine Gebäudeökobilanz, ein BIM-Modell oder eine interne Materialdatenbank einspeisen will, muss dieses Schema verstehen, bevor er einzelne Zahlen vergleicht. Grundlage dafür ist im […]

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Teil A Programmweite Grundregeln EN 15804 + ISO 21930 Teil B Produktgruppen- spezifische Regeln Szenarien, Nutzungsdauer Abschneidekriterien

Der PCR-Prozess: Wie Produktkategorieregeln entstehen und warum sie EPDs vergleichbar machen

EN 15804 legt die Kernregeln für alle Bauprodukte fest, ist aber zu allgemein, um für ein konkretes Produkt – eine Dämmschicht, ein Fenster, eine Betonfertigteil – unmittelbar anwendbar zu sein. Diese Lücke füllen Produktkategorieregeln (Product Category Rules, PCR): produktspezifische Dokumente, die festlegen, wie genau innerhalb des EN-15804-Rahmens für eine bestimmte Produktgruppe zu bilanzieren und zu […]

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Techniker prüft eine Materialprobe im Labor

Verifizierung einer EPD Schritt für Schritt: Von der Ökobilanz zur geprüften Deklaration

Eine Ökobilanz allein ist noch keine EPD. Erst die unabhängige Prüfung durch einen Dritten macht aus einem Rechenmodell ein Dokument, das ein Programmhalter veröffentlichen darf. ISO 14025 schreibt diese Verifizierung ausdrücklich vor; wie sie im Einzelnen abläuft, regelt jeder Programmhalter für sich. Der Beitrag rekonstruiert den Ablauf am Beispiel von IBU, dessen Verfahren öffentlich dokumentiert […]

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Foto: U.S. Army Corps of Engineers Savannah District, CC BY 2.0 (Flickr)

EPD-Angaben für Ihr Projekt einordnen

Die drei Beiträge dieser Seite zeigen den Aufbau, die Regelbasis und die Prüfung einer EPD. Ob eine konkrete Deklaration für ein Bauprodukt oder ein Bauteil passt, entscheiden Energieberaterinnen, Ökobilanz- Fachleute oder der zuständige Programmhalter im Einzelfall.